Hallöle Leute oder besser Guten Morgen
 

Am 4/5. März begann unsere Showseason 2006 und wir machten uns auf nach Friedrichshafen. Unterwegs luden wir Jochen Schleicher und seine Dogs noch ein. So ein Messewochenende macht doch zu zweit viel mehr Spaß.

Nun sind wir wieder Daheim!!!!
Die Messe "Tier und Wir" in Friedrichshafen war ein voller Erfolg, super Puplikum. Die meisten hatten wohl Discdogging noch nie live erlebt. Im Moment tun mir alle Knochen weh, da ich auf Grund der freien Straßen Jochen kurz in KA abgeliefert habe und dann durchgestocht bin. Aber mein heißes Bad wartet schon.
Begleitet wurde unsere Tour von kleinen Mißgeschicken, über die wir auf der Rückfahrt aber herzlich lachen konnten. Nat. kamen wir Freitag zu spät an und konnten nicht mehr aufbauen. Das bedeutete in diesem vollen Bus schlafen. Nach einem guten Essen suchten wir dann den Parkplatz auf und bereiteten alles für die Nacht vor. Es Regnete aus Kübeln :-(
Beim hochkraxeln in mein Bett (über die Showmatten, die hochkant standen) gaben diese nach und ich viel, wie ein Käfer auf den Rücken, zwischen die Matten. Sofort kamen 5 Border auf mich draufgestürzt um erste Hilfe zu leisten und die Mund-zu-Mundbeatmung vorzunehmen. Wobei das kl. bunte Borderchen eine Mund-zu-Nasenbeatmung mit Eckzahn bevorzugte. Jochen kringelte sich vor lachen. Der nächste Tag lief reibungslos: Aufbau, Verkauf,Vorführung- alles fein. Klein Lion stahl mit seinen 3,5 Monaten den anderen die Show. Als wir Abends die Messehallen verließen: SCHNEE
Hätte nie gedacht mal allergisch auf dieses Wort zu reagieren Ein halber Meter!!!!
Die Hundis hatten mächtig Spaß, wir auch (noch). Wir müssen den zum Campen ausgeschilderten Messeparkplatz wegen Dachlawienengefahr verlassen.
Na,ja der Bus war leer und gemütlich, die Heizung auf Hochtouren, nach einem guten Essen fielen wir ins Bett.
2.00 Uhr: Das Dach kommt uns entgegen!!! Es drückt uns die Nasen platt. Jochen mußte sich notdürftig anziehen, raus aus dem Bus. Ich hielt das Dach von innen in Schräglage und wir versuchten es vom Schnee zu befreien. Was sich auf Grund der Höhe des aufgestellten Daches zu einem wahrem Experiment entpuppte.
6.00 Uhr: Die Heizung streikt! Das Gas ist leer. Keiner von uns hat Lust raus zu gehen und die Flaschen zu wechseln. Also wird die normale Heizung angemacht. Das Dieseltuckern nervt. Wir drehen uns von einer Seite zur anderen.
6.30 Uhr: Es fängt an zu stinken. Was ist den jetzt los? Habe eh kein Nerv mehr zu schlafen, bin inzwischen hellwach. Also runter, Heizung aus, notdürftig Anziehen - nachschauen. Bustür geht nicht auf! Nach vorne kraxeln, sch.... Fahrer und Beifahrertüren auch nicht ohne Gewalt! Dann endlich draußen! Boaaaaah Ich versinke sofort bis zum Oberschenkel im Schnee!!!! Hilfe Mit Frisbee's Türen, Kühler und Auspuff freigeschaufelt. Heizung geht wieder!
Ich sitz im Bus, hellwach und lausche den gleichmäßigen Atemzügen eines schlafenden Jochen. Von nun an müssen die anderen Hunde erst eine Spur laufen, damit ich den Pupps rauslassen kann. Er versinkt im Schnee und ist nicht mehr zu sehen. Wir sitzen untätig rum, können nix tun. Wir haben uns so abgelegen hingestellt, daß jetzt kein Mensch weit und breit zu sehen ist. Wir müßen auf das Schneemobil warten, das unseren Bus freischaufelt und uns ein Weg zur Messehalle bahnt.
 

Es wird knapp. Viertel nach Zehn sind wir drin, die erste Show ist um 10.45 Uhr. Hecktik, alles herrichten, warm machen und los gehts. Super Show trotz allem. Hundis sind gut drauf. Und danach erstmal durchatmen und viel Kaafffffffeeeeeee!

 
 

Auf der Rückfahrt gab es noch die ein und andere Rutschpartie, bis wir endlich geräumte Straßen unter den Rädern hatten. So entschloß ich mich dann auch nach einer kurzen Kaffeepause bei Jochen, gegen 22.30 Uhr noch nach Hause zu fahren.


Soooo und jetzt wartet mein heißes Bad.
Bis bald
Conny

 
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