Das Licht der Welt...

... oder besser den Qualm der Schornsteine erblickte ich in den 60igern in Duisburg. Ich bin also ein echtes Kind des Ruhrpottes.

"Ach herrje" werden jetzt viele sagen "die Schmuddel-ecke Deutschlands, laut und eng, Ballungsgebiet, Bergbau und Fabriken, die armen Menschen haben kein grün...

Genau das haben auch schon viele gesagt die ich im Laufe der Jahre kennen gelernt habe und sie alle waren dann positiv überrascht,

Richtig, in den 60/70 Jahren traf das auch zu. Hier gab es die Arbeit, hier zog es die Menschen hin. Viele Menschen auf kleinem Raum... Großstädte entstanden, Bauernhöfe und Landwirtschaft verschwanden mehr und mehr.

Etwas anderes machte sich breit: Ein Zugehörigkeitsgefühl! Hier ist man Kumpel, hier trat man gemeinsam für eine Sache ein. Wir haben Humor! Einen sehr eigenwilligen, wie manche behaupten einen drögen, an der Grenze zum schwarzen Humor. Und wir sind ein geselliges Volk, feiern sehr gerne, der Rheinische Karneval ist da nur ein Beispiel für.

Genau diese liebenswerten Eigenschaften entdecke ich auch bei vielen Discdoggern im Ruhrpott. Gerade in dem letzten halben Jahr mit neuer Besetzung in der GDDA, konnte ich dieses wieder feststellen:

Gemeinsam sind wir stark- packen wir es an!

Ja, die Zeiten ändern sich.

Bergwerke und Fabriken schließen und werden umgewandelt in Landschaftsparks (neues Modewort), was uns genügend Platz für unsere Freizeitaktivitäten gibt. So finden wir auch immer einem Platz zum Scheiben schmeißen und die Kulisse eines Förderturmes oder eines Stahlwerkes im Hintergrund hat schon was.

Natürlich gibt es auch hier bei uns Menschen mit falsch verstandenem Ehrgeiz und Eigenbrötler die sich selbst die nächsten sind. Aber um es mal mit unseren Worten zu sagen:

"Watt geht mich datt an- lot die machen!"

 
 

 

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